Konto in den USA eröffnen

Für Personen, die häufiger aus beruflichen oder privaten Gründen in die USA reisen, kann es sinnvoll sein, ein Konto vor Ort zu eröffnen. Ein US-amerikanisches Konto erleichtert die Abwicklung von Bankgeschäften enorm und spart Gebühren, die beim Wechsel von einer Währung in eine andere anfallen.

Auswahl der US-amerikanischen Bank

In den Vereinigten Staaten gibt es Banken, die Niederlassungen im ganzen Land betreiben und zahlreiche Regionalbanken. Wells Fargo, Bank of America und die Citigroup gehören zu den Schwergewichten im amerikanischen Bankensektor. Sollten Sie sich häufiger in der gleichen Region aufhalten, etwa weil Ihr Handelspartner in einer bestimmten Stadt seine Hauptniederlassung hat oder weil Sie regelmäßig Verwandte besuchen, bietet sich eine Regionalbank als kontoführendes Geldinstitut an. Sie bieten häufig ein kostenloses Girokonto an, das als Checking Account bezeichnet wird. Wenn Sie verschiedene Regionen der USA bereisen, sind landesweit agierende Banken attraktiver. An den Geldautomaten der jeweiligen Banken ist das Abheben von Bargeld meistens kostenlos. Einen Termin brauchen Sie für das Prozedere der Kontoeröffnung nicht. In den serviceorientierten Vereinigten Staaten nehmen sich die Mitarbeiter in den Filialbanken sofort Zeit und kümmern sich um Ihr Anliegen.

Voraussetzungen für die Kontoeröffnung

Wenn US-Amerikaner ein Konto bei einer amerikanischen Bank eröffnen wollen, reicht es in der Regel, wenn sie den Führerschein vorlegen. Als Ausländer benötigen Sie ein gültiges Personaldokument wie den Reisepass. Darüber hinaus müssen Sie eine feste Adresse innerhalb der USA angeben können. An diese Adresse werden zukünftig Schecks und Debitkarte verschickt. Der Versand der Bankkarte dauert zwischen 5 und 10 Werktagen. Es ist nicht erforderlich, eine Wohnung in den Vereinigten Staaten anzumieten. Zum Postversand reicht es, wenn Sie eine Adresse von Freunden oder Verwandten angeben. Da bei der Kontoeröffnung automatisch eine gültige Telefonnummer abgefragt wird, empfiehlt es sich, eine Prepaid-Telefonkarte zu kaufen.

Begrüßungsmappe mit Unterlagen

Nachdem Sie erfolgreich ein Konto in den USA eröffnet haben, erhalten Sie vom Bankmitarbeiter eine Begrüßungsmappe ausgehändigt. Sie enthält folgende Dokumente und Unterlagen:

  • Kontonummer
  • Zugangsdaten zum Online-Banking (auf Wunsch ist Ihnen der Bankmitarbeiter bei der Einrichtung des Accounts behilflich)
  • Preisverzeichnis
  • Unterlagen zur Einlagensicherung
  • Visitenkarte Ihres Ansprechpartners bei der Bank
  • ATM-Card

Mithilfe der ATM-Card können Sie sofort Bargeld am filialeigenen Geldautomaten abheben. Die PIN legen Sie am Terminal individuell fest. Die Zusendung der Bankkarte mit integriertem Chip erfolgt auf dem Postweg. Einige Banken bestehen auf einer Soforteinzahlung auf das neue Konto, die in der Regel einen Betrag von 50 US-Dollar nicht überschreitet. Die Einzahlung erfolgt in bar oder mit Reisescheck. Empfohlen ist der Einsatz von American Express Traveler Cheques, bei deren Einsatz keine Gebühren anfallen.

Keine Kreditkarte von US-Banken

In den Vereinigten Staaten werden selbst Kleinstbeträge an der Supermarktkasse oder im Fast-Food-Restaurant mit der Kreditkarte bezahlt. Dafür müssen Sie allerdings Ihre deutsche Kreditkarte verwenden. US-Banken geben das Plastikgeld nur an Kunden aus, die eine nachweisbare Credit History besitzen. Als Ausländer können Sie diese selbstverständlich nicht nachweisen. Zum Geldabheben an den Bankautomaten nutzen Sie die ATM-Card, die auch als US-Debit-Card bezeichnet wird. Häufig befindet sich ein Kreditkartenlogo auf der ATM-Card, allerdings können Sie die Plastikkarten nicht als Kreditkarte einsetzen. Bei der Bezahlung mit der Debit-Card an der Kasse werden Sie zur Eingabe der PIN aufgefordert, während bei der Bezahlung mit der Kreditkarte die Unterschrift als Legitimationsnachweis genügt.

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