B2B Pay – zuverlässiger Partner im internationalen Zahlungsverkehr

Für exportorientierte Unternehmen mit globaler Ausrichtung ist die EU mit ihren rund 500 Millionen Einwohnern ein bedeutender Markt. Zahlreiche Firmen aus Asien, Nord- und Südamerika, Australien und Afrika unterhalten teilweise seit Jahrzehnten Geschäftsbeziehungen zu deutschen Importeuren.

Große Hindernisse müssen global operierende SME Exporteure trotz fortschreitender Digitalisierung im Zahlungsverkehr bei der Abwicklung internationaler Geldtransfers überwinden. Mehrwöchige Buchungszeiträume, ungünstige Wechselkurse und hohe Transaktionsgebühren sind bei einer klassischen Auslandsüberweisung die Regel. Die Zahlungsabwicklung über B2B Pay bietet eine echte Alternative zum konventionellen Weg, denn die Kosten für Transaktionen sinken um bis zu 80 %. B2B Pay ermöglicht Exporteuren aus dem Nicht-EU-Ausland die Teilnahme am kostengünstigen SEPA-System durch die Eröffnung eines IBAN-Kontos.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein chinesischer Textilhersteller liefert Waren im Wert von 75.000 € an einen deutschen Importeur. Nach dem Erhalt der Ware stellt der Empfänger eine Auslandsüberweisung aus und weist seine Hausbank an, die Rechnung zu begleichen. Das Geld geht auf ein Konto bei einer chinesischen Bank und wird in der Landeswährung Yuan verbucht. Die Überweisungsgebühren liegen zwischen 3 % und 6 % von der Gesamtsumme. Rechnet man die Verluste durch einen ungünstigen Wechselkurs hinzu, kann es zu einer Gewinnschmälerung von bis zu 20 Prozent kommen.

Sowohl Importeure in Deutschland, als auch exportorientierte Unternehmen im außereuropäischen Ausland waren bislang auf das internationale Bankensystem zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs angewiesen. Insbesondere für Transaktionen im unteren und mittleren Bereich bis zu 200.000 € verlangen die Banken horrende Gebühren in einer Höhe von bis zu 6 %.

Zwischen den rund 200.000 Banken in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten sind die Unterschiede in der Gebührenstruktur nur minimal. Exporteure sehen sich mit einem gewaltigen Kostenfaktor konfrontiert. Aus Mangel an Alternativen haben sich viele Unternehmen gezwungenermaßen mit dieser Praxis arrangiert und nehmen die enormen Verluste durch einen ineffizienten Zahlungsverkehr in Kauf. Systeme wie PayPal oder Alipay konnten sich aus Kostengründen im B2B-Bereich nicht durchsetzen.

B2B Pay bietet die Lösung

B2B Pay hat für global agierende Exporteure eine Lösung entwickelt, die eine schnelle und kostengünstige Abwicklung des Zahlungsverkehrs ermöglicht. Die Methode basiert auf der Teilnahme am standardisierten Zahlsystem SEPA, über das sämtliche Transaktionen innerhalb der EU und zahlreicher weiterer Länder abgewickelt werden. Exporteure erhalten ein Konto mit IBAN-Nummer, auf das die in Deutschland und der EU ansässigen Geschäftspartner das Geld überweisen können. Unmittelbar nach Zahlungseingang wird der Exporteur benachrichtigt und der Transfer an die Hausbank des Empfängers wird in die Wege geleitet. Es werden tagesaktuelle Wechselkurse zugrunde gelegt und die Kosten liegen nur bei einem Bruchteil der üblichen Bankgebühr. Das Einsparpotenzial liegt bei bis zu 80 % gegenüber der klassischen Auslandsüberweisung.

Die Gründer von B2B Pay

Die Anfänge von B2B Pay reichen zurück bis in das Jahr 2013. Damals war Neil Ambikar, einer der Gründer, an der Umstrukturierung eines kleinen indischen Pharmaunternehmens beteiligt, das seine Produkte nach Europa exportierte. Der Zahlungsverkehr mit den europäischen Geschäftspartnern wurde über einen Finanzdienstleister abgewickelt, der erst seit kurzer Zeit am Markt agierte. Die Gebühren für den Geldtransfer lagen bei unter einem Prozent, was sich überaus positiv auf die Geschäftsbilanz des Unternehmens auswirkte. Im Gegensatz zu gängigen Zahlmethoden im internationalen Bankenverkehr wurden Überweisungen bereits nach kurzer Zeit gutgeschrieben und das Wechselkursverhältnis entsprach dem aktuellen Tageskurs.

Globale Exporteure, die die Strukturen der internationalen Bankwirtschaft nutzen, werden bei jeder Transaktion mit hohen Kosten konfrontiert. Allein die Transaktionsgebühren belaufen sich auf einen Anteil zwischen 3 % und 6 %. Gewinneinbußen von bis zu 20 % sind in diesem Umfeld keine Seltenheit. Schätzungen gehen davon aus, dass rund 100.000 exportorientierte Unternehmen weltweit von diesem Problem betroffen sind.

Steckbrief Neil Ambikar

Neil Ambikar stammt aus Neuseeland und besitzt einen Abschluss in Business und Finanzen. Er ist als eingetragener Wirtschaftsprüfer registriert und arbeitete in vier Ländern auf den Gebieten Wirtschaftsprüfung, Restrukturierung sowie Steuer- und Unternehmungsberatung.

Der Erfolg von B2B Pay beruht auf der engen Zusammenarbeit mit dem Compliance-Team der Nordea Bank, der Rechtsabteilung und FX-Markt-Spezialisten. B2B Pay erfüllt sämtliche gesetzliche Vorgaben. Zum Geschäftsmodell von B2B Pay äußerte sich ein Vertreter der FinServ 25, dessen Meinung unter Experten im Bankwesen einen hohen Stellenwert besitzt, mit folgenden Worten: „Ihre Idee wird den internationalen Zahlungsverkehr stören und Banken werden eine echte Konkurrenz bekommen.“

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.